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Weltreise 2023

Kabine 9030

Mein Zuhause für 4 Monate: Bericht der Weltreise 2023 mit der MSC Poesia

MSC Poesia Weltreise über fünf Kontinente 120 Tage

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× Kabine 9030

Buchdetails

Informationen zum Buch

Vier Monate, 30 Länder, unzählige Abenteuer – begleiten Sie den Autor auf einer unvergesslichen Weltreise an Bord der MSC Poesia. Mit Humor, Detailreichtum und persönlicher Note schildert er die Höhepunkte seiner Reise zu Orten wie Fidschi, Panama oder Japan. Ob atemberaubende Landschaften, pulsierende Metropolen oder das Leben auf dem Kreuzfahrtschiff – dieses Buch ist ein faszinierender Reisebericht, der zum Träumen einlädt und das Fernweh weckt.

Informationen zum Buch

Kabine 9030

Willkommen an Bord der MSC Poesia – auf einer Reise, die Sie in 120 Tagen um die Welt führt! In „Kabine 9030 – Mein Zuhause für 4 Monate“ erzählt Thomas Sebastian Jensen von seiner außergewöhnlichen Weltreise, die ihn zu über 30 Ländern auf fünf Kontinenten geführt hat. Begleiten Sie ihn auf einer Route voller Abenteuer, atemberaubender Landschaften und kultureller Entdeckungen – von der Karibik über den Pazifik bis nach Asien und zurück ins Mittelmeer.

Dieses Buch ist mehr als nur ein Reisebericht. Es ist ein persönliches Tagebuch, das die Höhen und Herausforderungen einer viermonatigen Reise festhält. Der Autor gibt einen lebendigen Einblick in das Leben an Bord eines Kreuzfahrtschiffs, das tägliche Entdecken neuer Orte und die Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Ob die Fahrt durch den legendären Panamakanal, die Erkundung der beeindruckenden Landschaften Neuseelands oder die Faszination der Metropolen wie Tokio und Sydney – jede Seite steckt voller Emotionen, Wissen und Inspiration.

Thomas Sebastian Jensen nimmt Sie mit auf eine Reise, die nicht nur den Horizont erweitert, sondern auch tief berührt. Er schildert, wie er – gemeinsam mit seinen Eltern – die Welt entdeckt hat, und teilt Momente des Staunens, der Freude und des Nachdenkens. Dabei gewährt er Einblicke in die Organisation und den Alltag einer Weltreise, von den kleinen Herausforderungen wie dem Packen für vier Monate bis hin zu den großen Erlebnissen, die das Leben für immer verändern.

Buchdetails

Highlights

  • Karibik und Pazifik mit Inselmomenten und langen Passagen
  • Der Panamakanal als technisches Wunder der Reise
  • Neuseeland mit beeindruckenden Landschaften
  • Metropolen wie Sydney und Tokio
  • Über 30 Länder auf fünf Kontinenten
  • Bordleben, Organisation und kleine Abenteuer einer viermonatigen Kreuzfahrt

Leseproben

Leseproben

Drei ausgewählte Kapitel geben später einen ersten Einblick in das Buch.

Kapitel 3 Anreise: Kiel – Hamburg – Mailand – Genua

Da MSC im Gegensatz zu anderen Reedereien keinen Transport aus Kiel zum Einschiffungshafen anbietet, mussten wir uns selbst darum kümmern. Da ich die Weihnachtszeit bei meinen Eltern verbracht habe, sind wir gemeinsam in Kiel gestartet. Per Großraumtaxi ging es dann bei strahlendem Sonnenschein und rasanter Fahrweise zum Hamburger Flughafen. Mit dabei hatten wir 6 Koffer, 4 Rucksäcke und eine Fototasche. Damit wir diese Gepäckmenge mitnehmen konnten, haben wir uns Business-Sitze für den Flug nach Mailand-Malpensa gebucht. Dies hat auch den Vorteil, dass man sein Gepäck an einem separaten Schalter abgeben kann, der natürlich nicht so stark besucht ist.

Im Anschluss mussten wir noch einen Corona-PCR-Test machen, denn der war für die Einschiffung notwendig und durfte auch nicht älter als 48 Stunden sein. Die Prozedur ging sehr schnell und unkompliziert. Das negative Ergebnis gab es später als E-Mail. Dadurch war die erste Hürde schon einmal genommen.

Durch die Business-Class hatten wir auch Zugang zur Lufthansa Business Lounge im Flughafen und wir konnten uns hier stärken, bevor es dann gegen 18:00 Uhr zum Gate und ins Flugzeug ging. Hier erfüllte sich dann ein Traum meiner Mutter, denn sie hat sich Currywurst mit Pommes hoch über den Wolken bestellt, und so verging die Flugzeit recht schnell, bevor wir in Mailand gelandet sind.

Am Gepäckband erfolgte dann die nächste Erleichterung, denn alle Koffer haben es nach Italien geschafft. Drei Wochen vorher während der Rückreise meiner Eltern von Pforzheim nach Kiel, haben es die Koffer nicht geschafft und so wurde die Zeit knapp, da natürlich benötigte Gegenstände, wie zum Beispiel eine Ersatzbrille, in den Koffern waren. Aber am letzten Tag vor unserer Abreise hat es der Koffer doch noch zu uns geschafft.

Per Bus ging es dann zum Hauptbahnhof von Mailand. Die Busfahrt dauert circa anderthalb Stunden. In der Nähe vom Bahnhof hatten wir uns ein Hotelzimmer gebucht und konnten uns nun ein wenig ausruhen.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann per Metro zum Mailänder Dom, inklusive Innenbesichtigung. Durch die Einkaufsstraße ging es dann noch zur Scala und hier konnten wir am 3. Januar schon draußen sitzen und eine Kleinigkeit trinken. Per Metro ging es zurück zum Hotel und mit allen Koffern und Rucksäcken wieder zum Hauptbahnhof, denn es stand ja noch die Zugfahrt nach Genua auf dem Programm.

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Nun durften wir zum ersten Mal unsere Bordkarte scannen lassen und haben unser Zuhause für die nächsten vier Monate betreten. Da wir bereits mittags eingeschifft haben, waren unsere Kabinen noch nicht fertig und wir haben zunächst einen Begrüßungscocktail in der Zebra-Bar getrunken.

Im Anschluss haben wir uns ein wenig das Schiff angeschaut, bevor wir unsere Kabine betreten konnten. Unsere Koffer waren zu diesem Zeitpunkt auch schon bereit und standen direkt vor der Kabinentür. Meine Eltern haben sich für eine Balkonkabine entschieden und ich mich für eine einfache Innenkabine. Ich hatte das Glück, dass mir eine barrierefreie Kabine zugelost wurde. Diese ist generell größer, was das Verstauen der Koffer deutlich vereinfachte, und verfügt auch über ein größeres Bad. Hier erklärt sich nun auch der Titel des Buches, denn meine Kabine war die 9030 auf Deck 9.

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Kapitel 6 Funchal, Portugal

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Auf der Fahrt nach Funchal standen nun auch die ersten Seetage auf dem Programm und die See hat sich nicht von ihrer besten Seite gezeigt. Dies wird immer dann deutlich, wenn auf einmal Spucktüten an den Geländern der Treppe auftauchen und es in den Restaurants deutlich leerer ist. Am zweiten Seetag habe ich persönlich schon hinterfragt, ob die Reise mit dem Schiff die richtige Wahl war. Denn es war tatsächlich meine erste Reise mit einem Kreuzfahrtschiff. Glücklicherweise war dies mehr oder weniger der einzige schlimmere bzw. schaukelige Tag.

Heute haben wir auf der wundervollen Insel Madeira, genauer in deren Hauptstadt Funchal, festgemacht. Während der Weltreise waren bereits 15 Ausflüge inkludiert, und so haben wir uns bereits um 07:45 Uhr im Theater getroffen, um den Ausflug FUN18W anzutreten. Der Ausflug trägt den Namen Cabo Girão & Ribeira Brava. Zunächst ging es per Bus mit einer ca. einstündigen Fahrt in das beschauliche Ribeira Brava. Dieses entzückende Städtchen im Südwesten von Madeira bietet eine Fülle von Straßencafés und Geschäften und hatte auch noch die Weihnachtsdekoration aufgebaut. Hier hatten wir ein wenig Freizeit und diese haben wir genutzt, um eine Postkarte zu kaufen. Denn mein Ziel war es, während der Reise aus jeder Stadt eine Postkarte mitzubringen. Außerdem habe ich mir eine kleine Flasche Poncha, auf Empfehlung meines portugiesischen Kollegen José, gekauft. Bei Poncha handelt es sich um einen madeirischen Brand aus Zuckerrohrsaft, Bienenhonig und einheimischen Orangen und/oder Zitronen. Das war sehr lecker und ich kann jedem Poncha nur empfehlen, der einmal etwas Typisches von der Insel probieren möchte.

Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Cabo Girão gemacht. Dies ist die höchste Steilklippe in Europa und die zweithöchste Steilklippe der Welt. Sie liegt etwa 580 m über dem Meeresspiegel des Atlantischen Ozeans. Von hier hat man einen fantastischen Blick, aber man sollte schwindelfrei sein, denn die Aussichtsplattform hat einen gläsernen Fußboden.

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