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Weltreise 2025

Weltreise am Tisch 643

Mit der MSC Magnifica um die Welt – Bericht der Weltreise 2025

MSC Magnifica Genua bis Genua 121 Tage

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Buchdetails

Informationen zum Buch

Vier Monate, 30 Länder, unzählige Abenteuer – begleiten Sie Thomas Sebastian Jensen auf einer unvergesslichen Weltreise an Bord der MSC Magnifica. Mit Humor, Detailreichtum und persönlicher Note schildert er seine Erlebnisse in faszinierenden Metropolen wie Buenos Aires und Melbourne ebenso wie in entlegenen Regionen dieser Welt – stets aus der Perspektive des Bordalltags und mit Blick auf das Leben auf See. Ob atemberaubende Landschaften, bewegende Begegnungen oder das besondere Gefühl, für Monate ein Kreuzfahrtschiff sein Zuhause zu nennen: Dieses Buch ist ein lebendiger Reisebericht, der zum Träumen einlädt und Fernweh weckt.

Informationen zum Buch

Weltreise am Tisch 643

Vier Monate. Ein Tisch. Eine Weltreise.

„Weltreise am Tisch 643“ ist ein persönlicher Reisebericht über die Weltreise 2025 mit der MSC Magnifica – von Genua aus einmal rund um den Globus und zurück.

Über fast vier Monate hinweg wurde ein Kreuzfahrtschiff zum Zuhause, Tisch 643 zum täglichen Treffpunkt und die Welt zu einer Abfolge unvergesslicher Eindrücke. Der Autor beschreibt die Reise nicht aus der Perspektive eines Reiseführers, sondern aus dem Alltag eines Gastes, der das Leben an Bord ebenso intensiv erlebt wie die besuchten Häfen.

Die Route führt über Europa und Afrika nach Südamerika mit Stopps in Brasilien, Argentinien und Chile, weiter durch den Pazifik zur Osterinsel, nach Französisch-Polynesien und zu den Cookinseln. Es folgen Neuseeland und Australien, bevor die Reise über den Indischen Ozean, die Malediven, die Seychellen und Afrika schließlich zurück nach Europa führt.

Jeder Hafen wird in einem eigenen Kapitel vorgestellt – ergänzt durch kompakte Tabellen mit tagesaktuellen Informationen wie Ankunftszeit, Wetter, geografischen Daten und Aufenthaltsdauer. Dazwischen erzählen persönliche Beobachtungen, Begegnungen und kleine Anekdoten von vier Monaten Leben auf See.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bordalltag: den Seetagen, der Unterhaltung, den Restaurants, der Logistik und den beeindruckenden Dimensionen einer schwimmenden Stadt mit mehreren tausend Gästen und Crewmitgliedern aus aller Welt.

„Weltreise am Tisch 643“ ist eine Einladung, für einige Stunden an Bord zu gehen, Platz zu nehmen – und die Welt aus nächster Nähe zu erleben.

Buchdetails

Highlights

  • Brasilien, Argentinien und Chile mit Rio de Janeiro, Buenos Aires, Patagonien und Valparaiso
  • Der Pazifik mit Osterinsel, Tahiti, Moorea, Aitutaki und Rarotonga
  • Neuseeland mit Auckland, Tauranga und Milford Sound
  • Australien mit Sydney, Melbourne, Adelaide und weiteren Stationen
  • Malediven, Seychellen, Madagaskar und die afrikanische Küste auf dem Weg zurück nach Europa

Leseproben

Leseproben

Drei ausgewählte Kapitel geben später einen ersten Einblick in das Buch.

Kapitel 3 Anreise: Kiel – Hamburg – Mailand – Genua

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Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle ging es dann endlich das erste Mal auf die MSC Magnifica. Da es sich um ein Schwesternschiff zur MSC Poesia handelt, fanden wir uns gleich zurecht und sind erst einmal jeweils zu unserer Kabine gegangen, um zum einen die Kreuzfahrtkarte abzuholen und das Handgepäck auf die Kabine zu bringen, bevor wir das Schiff unsicher gemacht haben.

Da die Kabinen noch nicht fertig waren, sind wir erst einmal ins Buffet-Restaurant gegangen, um uns ein wenig zu stärken und ein kühles Getränk zu trinken. Hier gab es auch schon das erste Wiedersehen mit Kellnerinnen und Kellnern, die mit uns bereits auf der Weltreise 2023 auf der MSC Poesia unterwegs waren. Was uns gewundert hat, war die Tatsache, dass sich auch die Crew an uns erinnern konnte. Denn die Crew-Mitglieder sehen ja im Laufe der Zeit tausende von Reisenden und die letzte Weltreise lag ja nun auch schon zwei Jahre zurück. Aber so gab es natürlich gleich ein paar interessante Gespräche.

Im Anschluss ging es zurück auf die Kabine und wir haben auf unsere Koffer gewartet. Meine Eltern haben sich für eine Balkonkabine entschieden und ich mich für eine einfache Innenkabine. Ich hatte das Glück, dass mir eine barrierefreie Kabine zugelost wurde. Diese ist generell größer, was das Verstauen der Koffer deutlich vereinfachte, und verfügt auch über ein größeres Bad. Meine Kabine war dieses Mal die 9037, also die gleiche Kabine wie beim letzten Mal, nur auf der anderen Seite des Schiffes. Meine Eltern hatten die Kabine 12102. Nachdem die Koffer vor die Kabine gestellt worden sind, hieß es nun erst einmal Koffer auspacken und sich ein wenig häuslich einrichten.

Durch die Änderung der Reiseroute hat jede Kabine ein zusätzliches Bordguthaben von 500 Euro bekommen, welches für verschiedene Aktivitäten an Bord verwendet werden konnte. Sollte man nicht so viel Glück haben, kann man entweder an verschiedenen Automaten Bargeld einzahlen oder/und eine Kreditkarte hinterlegen.

Am späten Nachmittag stand dann noch die obligatorische Sicherheitsübung auf dem Programm. Sollte es zu einem Notfall auf dem Schiff kommen, müssen die Abläufe sitzen und daher schaut man auf der Kabine zunächst ein Video über den Fernseher. Anschließend erfolgt das Notfall-Signal (sieben kurze und ein langer Ton) und man muss eine Telefonnummer anrufen und bestätigen, dass man das Video gesehen hat. Abschließend musste man noch zur jeweiligen Musterstation gehen. Diese ist sowohl in der Kabine angeschlagen als auch auf der Bordkarte vermerkt. Dabei ist zu beachten, dass während der Übung, wie dann auch im echten Notfall, die Fahrstühle nicht fahren und man somit die Treppen nehmen muss. Glücklicherweise muss man während der Übung nicht seine Rettungsweste tragen, sondern muss nur zur Station gehen und seine Bordkarte scannen lassen. Trotzdem gibt es immer wieder den einen oder anderen Mitreisenden, der mit angezogener Rettungsweste zu seiner Musterstation geht.

Abends hat man die Wahl zwischen dem Buffet-Restaurant, welches ich schon im vorherigen Kapitel beschrieben habe, oder dem Bedien-Restaurant. In diesem Bedien-Restaurant bekommt man einen festen Tisch für die gesamte Route und auch seinen festen Kellner. Wir hatten das Glück, dass wir zu Dritt einen einzelnen Tisch bekommen haben. Es stehen nämlich Tischgrößen von 2 bis 10 Personen zur Verfügung. Nun erklärt sich auch der Titel meines Buches, denn wir haben Tisch 643 im Quattro Venti Restaurant bekommen.

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Kapitel 13 Kap Hoorn, Chile

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Am Nachmittag saß ich gemeinsam mit meinen Eltern auf dem Balkon ihrer Kabine, als am Horizont plötzlich die unverkennbare Silhouette von Kap Hoorn auftauchte. Ein Moment, der sofort unter die Haut ging: Wir erreichten tatsächlich das Ende der Welt – den südlichsten Punkt des südamerikanischen Kontinents.

Es war ein bewegender Augenblick, erfüllt von der Faszination und Geschichte unzähliger Seefahrer, die diese Passage einst unter härtesten Bedingungen bewältigen mussten. Heute durften wir dieses Naturwunder in aller Ruhe und Sicherheit erleben.

Langsam zog die MSC Magnifica an den steilen Klippen und der wilden Landschaft des Kaps vorbei. Die Gischt schlug gegen die Felsen, und trotz der für die Region überraschend milden Bedingungen war die Luft mit nur 6 °C schneidend frisch. Dennoch bot das Wetter eine außergewöhnlich klare Sicht – ein Geschenk in diesem oft nebelverhangenen Gebiet.

Nachdem wir Kap Hoorn einmal passiert hatten, wendete das Schiff und fuhr ein zweites Mal daran vorbei. Diese doppelte Passage gab uns die Gelegenheit, noch intensiver die ungezähmte Schönheit und die dramatische Kulisse dieses magischen Ortes zu genießen.

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Kapitel 31 Sydney, Australien

Auch während der Weltreise 2025 mit der MSC Magnifica durften wir Sydney wieder zwei Tage lang erleben, was uns ausreichend Zeit gab, sowohl die klassischen Sehenswürdigkeiten als auch persönliche Highlights zu entdecken. Bereits am frühen Morgen des ersten Tages liefen wir in den beeindruckenden Hafen ein und wurden mit einem spektakulären Blick auf das Opera House und die mächtige Harbour Bridge begrüßt. Da der Kreuzfahrtterminal bereits belegt war, ankerten wir vor der Küste und gelangten mit Tenderbooten an Land, was unseren geplanten Ausflug allerdings um etwa eine Stunde verzögerte.

Unsere Tour begann mit einer Fahrt durch The Rocks, eines der ältesten Viertel Sydneys, das mit Kopfsteinpflaster, historischen Gebäuden und einer besonderen Atmosphäre an die Anfänge der Stadt erinnert. Anschließend ging es weiter zum berühmten Bondi Beach, einem der bekanntesten Strände Australiens. Leider blieb uns dort nur wenig Zeit, sodass wir uns auf einen kurzen Spaziergang, einige Fotos und den Blick auf das Meer beschränken mussten.

Zurück im Bereich des Opera House trennten wir uns von der Gruppe und erkundeten die Stadt auf eigene Faust. Beim Bummel durch die Straßen entdeckten wir zufällig einen LEGO-Store. Hier haben wir natürlich einen kleinen Abstecher gemacht und die zahlreichen Lego-Tiere und -Bauten bestaunt. Der Höhepunkt des Tages wartete jedoch wenig später auf uns, denn der Besuch des Sydney Tower Eye bot einen atemberaubenden Rundumblick über die Stadt, die Küste und die umliegenden Berge. Von oben wurde erst richtig deutlich, wie weitläufig und vielseitig Sydney ist.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ging es per Taxi zurück zum Opera House und anschließend mit dem Tenderboot wieder auf die MSC Magnifica. Der erste Tag war vollgepackt, abwechslungsreich und geprägt von den klassischen Sydney-Highlights.

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